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Die 10 besten Mountainbike-Abfahrten in den Dolomiten, die du nicht verpassen darfst

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Einleitung

Die Dolomiten, UNESCO-Welterbe, sind ein unvergleichlicher Spielplatz für Mountainbiker, die Nervenkitzel, fast außerirdische Landschaften und technisch anspruchsvolle Abschnitte suchen. Zwischen ockerfarbenen Dolomitfelsen, historischen Pässen, Alpweiden und gemütlichen Hütten bietet die Region Abfahrten für ambitionierte Freizeitfahrer ebenso wie für erfahrene Piloten. Dieser Artikel stellt die 10 Mountainbike-Abfahrten in den Dolomiten vor, die du auf dem Schirm haben solltest – inklusive konkreter praktischer Infos: vollständige Ortsnamen, genaue Startpunkte mit Adressen, Richtpreise, Öffnungszeiten der Bahnen und lokale Tipps, damit jede Tour optimal gelingt.

Egal ob du deinen Aufenthalt in Canazei, Corvara, Cortina d’Ampezzo, Arabba oder Wolkenstein (Selva di Val Gardena) planst: hier findest du abwechslungsreiche Strecken – klassische Runden wie die Sellaronda, rutschige Abfahrten vom Marmolada-Gletscher, luftige Singletrails vom Col Rodella und historische Linien rund um den Passo Falzarego und den Monte Piana. Jede Abfahrt ist so beschrieben, dass du dir das Gelände vorstellen, technische Schwierigkeiten (Wurzeln, Schotter, Gefälle, Exposition) einschätzen und das passende Material wählen kannst (Bike-Typ, Schutzkleidung, Reifendruck etc.).

Zusätzlich geben wir logistische Empfehlungen: wo du dein Auto parkst, welche Bahn du nutzen solltest und deren Öffnungszeiten, Hütten oder Einkehrmöglichkeiten für die Mittagspause sowie Hinweise zur Sicherheit (Wetter, Orientierung, Notrufnummern). Am Ende findest du lokale Tipps zur besten Jahreszeit, den Zeitfenstern, um Menschenmassen zu vermeiden, wie man einen lokalen Guide bucht und wie du die empfindliche Natur der Dolomiten während deiner Fahrten schonst.

Erkunde diese Strecken, als wärst du vor Ort: spüre die Wärme der Sonnensteine, stell dir den alpinen Wind in den Lärchen vor, bereite deine Reifen auf felsige Abschnitte vor und visualisiere mental die Linien für die technisch anspruchsvollsten Passagen. Jede hier vorgeschlagene Abfahrt wurde auf ihr erinnerungswürdiges Potenzial geprüft – ob spektakulärer Panoramablick vom Gipfel oder ein kurviger Singletrail durch Zirbenwälder. Helm auf, Bremsen checken – und begleite uns zu den 10 Mountainbike-Abfahrten der Dolomiten, die man erlebt haben sollte.

Zwei Mountainbiker auf schmalem Trail entlang einer Gratstrecke in den Dolomiten

Sellaronda MTB Tour (Runde um das Sella-Massiv)

Die Sellaronda ist wohl die bekannteste Mountainbike-Runde der Dolomiten. Die Rundstrecke führt ums Sella-Massiv und verbindet vier Haupttäler: Gröden (Val Gardena), Alta Badia, Arabba/Val di Fassa und Val di Fassa/Canazei. Die MTB-Variante nutzt Forstwege, technische Singletrails und einige einfache Straßenabschnitte – insgesamt etwa 50–60 km je nach gewählter Variante und 2.500–3.500 m Gesamthöhenmeter. Die Fahrtrichtung kann im Uhrzeigersinn oder entgegen erfolgen; die meisten Fahrer bevorzugen den Uhrzeigersinn wegen der besseren Abfahrtslinien.

Empfohlener Startpunkt: Parkplatz Plan de Gralba, Corvara (Località Plan de Gralba, 39033 Corvara in Badia (BZ)). Ungefähradresse: Via Plan de Gralba, 39033 Corvara in Badia, Bozen, Italien. Von Corvara erreichst du Bahnen und Pisten zu den Pässen Pordoi, Campolongo, Gardena und Sella. Verschiedene Varianten führen über den Passo Pordoi und den Passo Sella und bieten schwindelerregende Ausblicke auf die Felswände.

Nützliche Bergbahnen:

  • Funivia Col Rodella (Canazei) – Adresse: Località Pordoi, 38032 Canazei (TN). Öffnungszeiten (Sommer): 08:30 – 17:00 (variieren je nach Saison). Richtpreis: 18–28 € für eine einfache Fahrt, Tageskarten 30–45 € je nach Angebot. Vor Abfahrt die offizielle Seite prüfen.
  • Cabinovia Col Raiser (Wolkenstein / Selva di Val Gardena) – Adresse: Via Col Raiser, 39048 Selva di Val Gardena (BZ). Öffnungszeiten (Sommer): 08:30 – 17:30. Richtpreis Tageskarte: 25–40 €.

Die Sellaronda besticht durch ihre Vielseitigkeit: lange Almquerungen zum Erholen, schnelle Schotterabfahrten auf festem Untergrund und technisch anspruchsvolle Singletrails zwischen Kiefern. Die Abschnitte rund um den Passo Campolongo und den Passo Gardena sind besonders beliebt wegen ihrer weiten Ausblicke und natürlichen Sprünge. Hütten entlang der Runde, wie das Rifugio Fodom (Via Val e Fodom, 39033 Corvara in Badia, normalerweise geöffnet 09:00 – 18:00, Gerichte 10–18 €), eignen sich hervorragend für die Mittagspause.

Praktische Tipps: Starte früh, um Hitze und Menschenansammlungen zwischen 11:00 und 15:00 Uhr zu vermeiden. Prüfe den Zustand der Pässe: nach starken Regenfällen können felsige Abschnitte rutschig werden. Nimm Tubeless-Ersatzschläuche, ein Multitool und ein Reparaturset mit. Wer nicht zu viel treten möchte, nutzt die Kabinenbahnen für einige Abschnitte (Tagestickets für Bikes sind in den Orten erhältlich). Respektiere Beschilderung und gib auf gemeinschaftlich genutzten Wegen Fußgängern und Reitern Vorrang.

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Seilbahnkabel über schneebedeckter Abfahrt mit Bergpanorama der Dolomiten

Marmolada – Abfahrt vom Gletscher nach Malga Ciapela

Die Marmolada, die „Königin der Dolomiten“, bietet eine unvergessliche Abfahrt von der Gletscherzone hinunter nach Malga Ciapela. Häufiger Startpunkt für Biker ist die Bergstation der Seilbahn Funivia Marmolada – Punta Rocca (Località Punta Rocca, 32020 Malga Ciapela, Rocca Pietore (BL)). Adresse: Piazzale Marmolada, 32020 Rocca Pietore (BL). Öffnungszeiten: Im Sommer ist die Bahn meist von 09:00 bis 16:30 in Betrieb (variabel – bitte die Marmolada Cableways-Website prüfen). Richtpreis: 30–45 € Hin- und Rückfahrt, Bike-Zuschlag oft 5–10 €.

Die Abfahrt beginnt mit sehr mineralischen alpinen Abschnitten und Blick auf den Gletscher und die Nordwand der Marmolada, später folgen technische Passagen auf Moränen und schmalen Trails. Die Strecke ist anspruchsvoll: Wetterumschwünge, lose Felsen und steile Stellen verlangen präzises Fahren. Der Höhenverlust kann je nach Route über 1.400 m betragen. Im unteren Teil führt die Strecke über Almwiesen und Forstwege bis nach Malga Ciapela und zur Zufahrtsstraße.

Praktische Infos:

  • Bahnadresse: Piazzale Marmolada, 32020 Rocca Pietore (BL).
  • Öffnungszeiten: üblicherweise 09:00 – 16:30 (saison- und gletscherabhängig prüfen).
  • Preise: 30–45 € Hin- und Rückfahrt, Bike-Zuschlag 5–10 € je nach Saison.
  • Parken: Parkplatz Funivia Marmolada, manchmal kostenpflichtig (3–5 €/Tag).

Lokaler Rat: Die Marmolada ist exponiert und das Wetter ändert sich schnell – nimm eine winddichte Jacke, warme Handschuhe und Sonnenbrille mit. Prüfe die Verfügbarkeit der Seilbahn vorab (bei starkem Wind können Fahrten eingestellt werden). Das Dorf Rocca Pietore (Piazza Municipio, 32020 Rocca Pietore (BL)) bietet einige kleine Läden zur Verpflegung. Weniger erfahrenen Fahrern empfehlen wir, einen lokalen MTB-Guide zu engagieren, um sichere Linien zu wählen und unsichere Moränenpassagen zu vermeiden.

Col Rodella – Technische Singletrails von Canazei ins Val di Fassa

Der Col Rodella, erreichbar von Canazei mit der Funivia Col Rodella (Via Pordoi/Località Col Rodella, 38032 Canazei, Trento), ist ein beliebtes Revier für Fans technischer Singletrails und anspruchsvoller Abfahrten. Stationsadresse: Località Col Rodella, 38032 Canazei (TN). Sommeröffnungszeiten: 08:30 – 17:00 (saisonabhängig). Richtpreis: 18–28 € für eine einfache Fahrt, Tagespakete 30–40 €.

Die Abfahrten vom Col Rodella wechseln zwischen schnellen Abschnitten, Wurzelpassagen, steilen Kurven und Felsplatten. Der Blick auf das Sella-Massiv und die Marmolada ist spektakulär, wodurch jede Kurve fotogen, aber mitunter exponiert ist. Man kann zurück nach Canazei fahren oder ins Val di Fassa absteigen, indem man Singles mit breiteren Almwegen verbindet. Die Vielfalt an Routen ermöglicht es, die Tour dem gewünschten technischen Schwierigkeitsgrad anzupassen.

Empfohlene Routen:

  • Direkte Abfahrt Col Rodella → Canazei: rund 1.000 m Höhenverlust, Mischung aus Singletrail und Forstweg.
  • Technische Linie Richtung Passo Pordoi mit anschließendem Abstieg ins Fassatale: anspruchsvolle, steinige Abschnitte.

Technische Tipps: Setze auf ein vollgefedertes MTB mit 140–170 mm Federweg für die härtesten Passagen. Überprüfe vor der Abfahrt die Bremsen regelmäßig (Reifendruck 1,6–2,0 bar je nach Untergrund) und nimm Mini-Pumpe und Reifenheber mit. Zur Verpflegung bietet das Rifugio Maria (Località Col Rodella, Canazei) warme Gerichte und Getränke – Portionen ca. 12–18 €, meist geöffnet 09:00 – 17:00.

Zugang & Sicherheit: Die Bahn hat Regelungen für Bike-Transport (Bike-Ticket) – prüfe die Zeiten der letzten Bergfahrt. Die Wege werden oft von Wanderern geteilt; passe deine Geschwindigkeit an und kündige dich beim Überholen an. Bei spätem Tourenende informiere dich über Shuttlebusse zurück nach Canazei und den Busbahnhof (autobus SAD Trentino-Alto Adige, Fahrpläne saisonabhängig).

Passo Falzarego & Lagazuoi – Historische und panoramareiche Abfahrt

Der Passo Falzarego und der Lagazuoi (Passo Falzarego, 32035 Cortina d’Ampezzo (BL)) sind ein Gebiet voller Geschichte (Schützengräben aus dem Ersten Weltkrieg) und mit luftigen MTB-Linien. Häufiger Startpunkt ist die Funivia Lagazuoi (Rifugio Lagazuoi, Passo Falzarego), Adresse: Passo Falzarego, 32020 Cortina d’Ampezzo (BL). Sommeröffnungszeiten: 09:00 – 17:00 (variabel). Richtpreis: 25–40 € Hin- und Rückfahrt, Bike-Zuschlag variabel.

Die Bergfahrt zur Lagazuoi-Spitze eröffnet atemberaubende Ausblicke auf die Cinque Torri, das Cristallo-Massiv und das amphitheaterartige Panorama der Dolomiten. Die Abfahrt kombiniert technisch anspruchsvolle Passagen, historische Trails durch Tunnels und Kriegsbeobachtungsstellen sowie schnelle Sektionen über Almwiesen. Die Aussichten sind allgegenwärtig – du fährst regelrecht entlang skulpturierter Felsfassaden.

Praktische Hinweise:

  • Bahnadresse: Passo Falzarego, 32020 Cortina d’Ampezzo (BL).
  • Öffnungszeiten: 09:00 – 17:00 im Sommer (bitte offizielle Funivia Lagazuoi-Website prüfen).
  • Preise: 25–40 € Hin- und Rückfahrt, Bike +5–10 € je nach Saison.
  • Parken: Großer Parkplatz am Passo Falzarego (kostenlos oder gebührenpflichtig je nach Saison).

Die angebotenen Linien reichen von sehr technisch (anspruchsvoller Singletrail auf Fels) bis zu gut fahrbaren Wegen. Das Gebiet ist ideal für Fahrer, die präzises Handling mit Fotomotiven verbinden wollen: zahlreiche Fotostopps, insbesondere beim Rifugio Lagazuoi (Suppen und warme Teller 10–16 €, geöffnet 08:30 – 18:00). Die Route lässt sich zu einer längeren, wilden Tour Richtung Passo Giau erweitern.

Lokale Tipps: Starte früh, um das Morgenlicht auf den Felswänden zu nutzen, vermeide Regenstunden (nasse Steine und Moose erhöhen Sturzrisiko), und checke die Rückfahrzeiten der Seilbahn. Wer sich für Geschichte interessiert, sollte die Kriegtunnels auf dem Lagazuoi kurz besichtigen (gute Schuhe und Stirnlampe empfohlen). Unsichere Fahrer buchen besser einen lokalen Guide: die Guides in Cortina (Cortina Guide Service) bieten geführte MTB-Touren und Transfers an.

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Felswand mit schroffen Kalkklippen vor klarem Himmel in den Dolomiten

Giro di Cortina – Colle Santa Lucia und Passo Giau

Die Gegend um Cortina d’Ampezzo ist voller panoramareicher Abfahrten; die Runde rund um den Passo Giau und Colle Santa Lucia bietet lange Linien, die zwischen Hochweiden und steilen Felswänden schweben. Praktischer Zugangspunkt: Passo Giau (Strada Statale 48 delle Dolomiti, 32020 Selva di Cadore/Colle Santa Lucia). Adresse des Hauparkplatzes: Passo Giau, 32020 Selva di Cadore (BL). Im Sommer fahren lokale Shuttlebusse zwischen Cortina und den Passparkplätzen. Der Passo Giau ist rund um die Uhr frei zugänglich (Straße je nach Wetter offen), die Services vor Ort (Hütten) haben saisonale Öffnungszeiten.

Eine typische Abfahrt verläuft über Bänkelsingletrails mit herausragender Aussicht auf die Cinque Torri, die Tofane und den Nuvolau-Grat. Der Untergrund wechselt zwischen Felsplatten, Schotterfeldern und grasigen Abschnitten; Länge und technischer Anspruch machen die Tour für die meisten Biker zu einem ganzen Tag. Das Rifugio Fedare (Via Passo Giau, 32020 Colle Santa Lucia) ist perfekt für eine Pause (geöffnet 09:00 – 17:00, Gerichte 12–20 €).

Praktische Tipps:

  • Zufahrt: Strada Statale 48 – überprüfe Straßenzustand und mögliche Sperrungen.
  • Parken: Passo Giau Parkplatz (kostenlos / gebührenpflichtig je nach Saison).
  • Verpflegung: Rifugio Averau und Rifugio Fedare entlang der Strecke (Gerichte 10–20 €).

Wer Flow sucht, sollte die Südrampe des Giau wählen – dort gibt es schnelle Kurven und natürliche Sprünge. Techniker schätzen den Abschnitt nach Selva di Cadore mit steinigen Passagen, die präzise Linienwahl erfordern. Einschätze dein Niveau realistisch und plane für den Rückweg gegebenenfalls einen Shuttle, um lange Straßenauffahrten zu vermeiden.

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Dorf mit Kirche vor imposanten Dolomitenfelsen im verschneiten Tal

Alpe di Siusi / Seiser Alm – flüssige Singletrails und sanfte Panoramen

Die Alpe di Siusi (Seiser Alm), die größte Hochalm Europas, bietet sanftere, aber nicht minder schöne Abfahrten – ideal für Fahrer, die Geschwindigkeit mit idyllischen Almlandschaften kombinieren möchten. Hauptereichspunkt: Seiser Alm Bergbahn (Kraftwerkstraße 1, 39040 Seis am Schlern / Siusi allo Sciliar). Adresse der Kabinenbahn: St. Ulrich / Ortisei, 39046 Ortisei (BZ) für die Auffahrt zur Seiser Alm. Öffnungszeiten der Bahn (Sommer): 08:30 – 17:30. Richtpreis: 20–35 € Tageskarte (Bike oft inklusive oder nur kleiner Zuschlag).

Die Abfahrten auf der Seiser Alm zeichnen sich durch breite Wege, wellige Wiesen und schnelle Singletrails durch Lärchenwälder aus. Das Terrain ist meist weniger technisch als in den felsigen Gebieten, doch lange Kurven und schnelle Übergänge machen das Fahren stetig unterhaltsam. Die Blicke auf den Sassolungo (Langkofel) und den Sassopiatto (Plattkofel) sind allgegenwärtig und laden zu Fotopausen ein.

Nützliche Services:

  • Seiser Alm Bergbahnen – Adresse: Kraftwerkstraße 1, 39040 Siusi allo Sciliar (BZ). Öffnungszeiten: 08:30 – 17:30. Preise: 20–35 € pro Tag.
  • Rifugio Bullaccia (Raschötzhütte) – Auf der Seiser Alm gelegen, geöffnet 09:00 – 18:00, Gerichte 12–18 €.

Tipp vor Ort: Die Seiser Alm eignet sich hervorragend für eine lockere Regeneration nach härteren Abfahrten. Familien und Einsteiger finden hier sichere Linien. Im Sommer weiden Herden auf dem Plateau: respektiere Zäune und fahre in der Nähe von Tieren vorsichtig. Vergiss nicht hohen Sonnenschutz (auf großer Höhe stärker), und kontrolliere die Rückkehrzeiten der Bahnen, falls du noch eine zweite Abfahrt planst.

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Colle Santa Lucia – wilde Routen zum Passo Staulanza

Colle Santa Lucia, zwischen Cortina und dem Passo Giau gelegen, erschließt wilde und weniger frequentierte Abfahrten, insbesondere hinunter zum Passo Staulanza und in die benachbarten Täler. Häufiger Startpunkt: Parkplatz Colle Santa Lucia (Via Colle Santa Lucia, 32020 Colle Santa Lucia (BL)). Dieses Gebiet zieht Fahrer an, die lange, teils offroad-orientierte Bergtouren mit Entdeckergeist suchen.

Die Abfahrten hier kombinieren Abschnitte, in denen man absteigen und das Bike tragen muss, technische Singletrails durch Fichtenbestände und steile Grasflächen, auf denen man hohe Geschwindigkeiten erzielen kann. Nach Gewittern wird das Gelände anspruchsvoller – schlammige Stellen und freigelegte Wurzeln sind dann häufig. Das Rifugio Staulanza (Passo Staulanza) ist eine gute Einkehrmöglichkeit (Sommeröffnungszeiten 09:00 – 17:00, Gerichte 10–18 €).

Vorbereitungstipps:

  • Pack Werkzeug für Pannen ein – auf wilden Trails sind Reifenflanken besonders gefährdet.
  • Eine Stirnlampe empfiehlt sich, falls du historische Tunnel oder dichte Waldstücke erkunden willst.
  • Sag jemandem deine geplante Route und deine Rückkehrzeit – Mobilfunkempfang kann lückenhaft sein.

Logistik: Die Fahrt von Cortina d’Ampezzo nach Colle Santa Lucia dauert etwa 15–25 Minuten mit dem Auto. Es gibt private Transfers und lokale Guides, die MTB-Transfers anbieten, um lange Auffahrten zu vermeiden. Wenn du alleine unterwegs bist, wähle Tageszeiten, an denen sich mehr Biker in der Gegend aufhalten, um die Sicherheit zu erhöhen.

Fazit

Die Dolomiten bieten ein außergewöhnlich breites Spektrum an Mountainbike-Strecken: von der symbolträchtigen Sellaronda über die Gletscherabfahrten der Marmolada bis hin zu den anspruchsvollen Singletrails am Col Rodella und den weiten Almflächen der Seiser Alm – jede Tour liefert eigene Eindrücke, geprägt von Gelände und Panorama. Für das beste Erlebnis ist sorgfältige Vorbereitung wichtig: prüfe Öffnungszeiten und Preise der Bergbahnen (häufig saison- oder wetterabhängig), passe deine Ausrüstung an (vollgefedertes Bike für technische Abschnitte, Fullface- oder umfangreiche Protektoren für felsige Sektoren) und denke an Logistik (Parkplätze, Shuttles, Hütten zur Mittagsrast).

Der Schutz der Umwelt ist ebenfalls zentral. Die Dolomiten sind ein sensibles Ökosystem – bleibe auf markierten Wegen, hinterlasse keinen Müll, achte auf Wanderer und Weidetiere und nutze lokale Dienstleistungen (Guides, Hütten), um die Bergwirtschaft zu unterstützen. Denk an die eigene Sicherheit: das Wetter kann in den Bergen schnell umschlagen, nimm warme und wasserdichte Schichten, ein Erste-Hilfe-Set mit und, wenn möglich, informiere Guide oder Unterkunft über deine Tagesroute.

Ob du Nervenkitzel suchst oder ruhige Landschaften auf dem Rad genießen möchtest: in den Dolomiten findest du passende Lines. Die 10 beschriebenen Abfahrten decken viele Stile und Schwierigkeitsgrade ab – plane entsprechend deiner Fähigkeiten, nutze Bergbahnen, um mehr Abfahrt zu sammeln, und komm wieder: jede Jahreszeit zeigt eine neue Seite dieser außergewöhnlichen Berge. Helm auf, Bremsen kontrollieren – und los geht’s zu Linien, die dir lange in Erinnerung bleiben werden.

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Sonnenstern hinter markantem Felsblock über grünen Wiesen in den Dolomiten

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