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Die spektakulärsten Radpässe der Dolomiten

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Einleitung

Die Dolomiten, UNESCO-Weltnaturerbe, gehören zu den faszinierendsten Spielwiesen Europas für Rennradfahrer und Gravel-Enthusiasten. Zwischen rosa Kalkwänden, tiefen Tälern und perfekt in den Fels geschnittenen Straßen werden hier Pässe zur Bühne, auf der sich Anstrengung in pure visuelle Begeisterung verwandelt. Ob gemütlicher Radreisender, Straßenrennfahrer auf der Suche nach Herausforderungen oder Gravel-Biker, der abgelegenere Schotterwege erkunden möchte – die Pässe der Dolomiten sind ein Muss. Dieser Artikel begleitet dich von Pass zu Pass: lebendige Beschreibungen, genaue Startpunkte, praktische Öffnungszeiten, grobe Preisangaben und lokale Tipps, damit jede Auffahrt zum bestmöglichen Erlebnis wird.

Auf dem Rad offenbart jede Kurve eine neue Perspektive – auf schroffe Felsnadeln, alpine Almwiesen, gemütliche Holzchalets und Wolkenbänke, die über die Grate streichen. Die Pässe sind keine bloßen Übergangspunkte, sondern lebendige Orte mit Jahrhundertrefugien, Cafés, in denen man nach der Anstrengung ein hausgemachtes Strudel genießt, und mitunter Museen oder Seilbahnen, die die Entdeckung in die Höhe verlängern. Die Infrastruktur ist gut, doch das Wetter kann schnell umschlagen: Regen, Wind oder starker Sonnenschein erfordern Vorbereitung. Hauptrouten wie die SS48 oder SR48 sind in der Regel gepflegt, aber im Sommer stark befahren; kleine Nebenstraßen bieten mehr Einsamkeit, sind jedoch oft anspruchsvoller.

In diesem Beitrag konzentrieren wir uns auf mehrere ikonische Pässe der Dolomiten: den Passo Pordoi (Sass Pordoi), den Passo Sella, den Passo Gardena (Grödnerjoch), den Passo Giau und das Marmolada-Massiv, dazu den nahegelegenen Passo Falzarego. Zu jedem Pass findest du: eine eindrückliche Beschreibung, den exakten Startpunkt, Preise und Öffnungszeiten nützlicher Einrichtungen (Seilbahnen, Hütten), praktische Hinweise (empfohlene Auffahrtsrichtung, beste Zeiten zum Vermeiden von Verkehr, empfohlenes Material) und lokale Tipps (Versorgung, Übernachtung, Sicherheitsregeln). Die Dolomitenpässe verdienen Respekt und sorgfältige Vorbereitung: viele liegen über 2.000 Metern, enthalten exponierte Abschnitte und mitunter steile Rampen. Die Belohnung – von Kalkgestein geformte Panoramen und goldenes Abendlicht – rechtfertigt jedoch jede Pedalumdrehung.

Vor der Abfahrt solltest du Öffnungszeiten und Preise prüfen, die je nach Saison variieren können. Nimm einen Ersatzschlauch, ein Reifenreparaturset, warme und winddichte Kleidung sowie ausreichend Wasser mit: manche Auffahrten haben nur wenige Versorgungsmöglichkeiten. Wenn du in einer Gruppe fährst, vereinbart Treffpunkte und teilt eure Routen. Respektiere Natur und lokale Regeln: kein wildes Campen, Tempolimits auf bestimmten Strecken und Achtung vor Weideflächen. Die Dolomitenpässe sind mehr als sportliche Herausforderungen – sie sind lebendige Orte voller Geschichte und Emotionen, bereit, dich zu empfangen.

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Dämmernde Dolomiten mit bewaldeten Tälern und einer kleinen Kapelle.

Passo Pordoi (Sass Pordoi) – die Aussichtsplattform der Dolomiten

Der Passo Pordoi (2.239 m) wird oft als « Balkon » der Dolomiten bezeichnet: Vom Gipfel eröffnet sich ein Meer von Gipfeln, darunter das Marmolada-Massiv und die Nadeln der Sella-Gruppe. Die Auffahrt mit dem Rad von Arabba oder Canazei ist fordernd, aber unglaublich lohnend. Die Ankunft am historischen Denkmal des Passo Pordoi – großer Parkplatz und einige Hütten – ist für viele Radfahrer ein emotionaler Moment. In der Nähe führt eine Seilbahn (Funivia Pordoi) hinauf zur Panorama-Terrasse des Sass Pordoi, die auf 2.950 m eine luftige Perspektive über die Dolomiten bietet, ohne zusätzliche Pedalarbeit.

Startpunkt (Arabba): Piazzale Arabba, 32020 Livinallongo del Col di Lana (BL), Italy. Adresse Seilbahn Sass Pordoi: Funivia Pordoi, Passo Pordoi, 39036 Canazei TN, Italy. Richtpreise Seilbahn Sass Pordoi: etwa €25 Hin- und Rückfahrt pro Erwachsenem (saisonabhängig: in der Hochsaison teurer). Seilbahn-Öffnungszeiten (typische Sommersaison): 8:30 – 17:00, in Juli/August oft länger; vor Abfahrt die offizielle Website prüfen. Die Passstraße ist rund um die Uhr befahrbar, doch die Einrichtungen (Cafés, Hütten) haben eigene Öffnungszeiten.

Rifugio Maria (Beispiel einer Hütte entlang der Strecke): Rifugio Salvatore Fedele (Rifugio Pordoi) – Adresse: Passo Pordoi, 39036 Canazei TN, Italy. Öffnungszeiten: in der Regel 8:00 – 20:00 in der Hochsaison. Essen: warme Gerichte ab €12, Frühstück €6–10. Service: Getränke, Snacks, Toiletten, Panoramaterrasse. Die Auffahrt enthält Passagen mit 8–10 % Steigung; besser früh morgens starten (zwischen 6 und 8 Uhr), um Tourist:innen und Busse zu meiden.

Praktische Tipps: niedrige Gänge wählen für die Auffahrt ab Arabba (je nach Route ca. 9–11 km). Einen Wind- und Thermo-Schutz mitnehmen: selbst im Sommer kann es am Gipfel kalt und windig sein. Für Fotograf:innen: die Goldene Stunde bei Sonnenauf- oder -untergang verleiht den Kalkschichten besonders Tiefe; allerdings sind die Straßen zu diesen Zeiten oft stark befahren – wochentags ist es ruhiger. Wenn du die Seilbahn zum Sass Pordoi nutzt, nimm feste Schuhe mit, auch für einen kurzen Spaziergang auf der Gipfelterrasse.

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Schneebedeckte Dolomiten-Felswand im rosa Licht der Morgendämmerung.

Passo Sella – das Aushängeschild der Sella Ronda

Der Passo Sella (2.244 m), im Zentrum der berühmten Sella Ronda-Runde, gehört zu den meistfotografierten Pässen der Dolomiten. Er liegt an der Grenze der Provinzen Trient, Bozen und Belluno und verbindet das Fassatal mit dem Grödnertal. Das Höhenprofil ist abwechslungsreich: lange rollende Abschnitte, kurze steile Schläge und Ausblicke auf die senkrechten Wände des Sella-Massivs. Die Sella Ronda mit dem Rad zu fahren (80–100 km je nach Route) ist ein komplettes Erlebnis: vier Pässe, Tunnel und malerische Bergdörfer wie Canazei, Wolkenstein (Selva di Val Gardena) und Arabba.

Passdurchfahrt (Passo Sella): Passo Sella (SS242), 39048 Selva di Val Gardena (BZ), Italy. Hauptparkplatz: Piazzale Passo Sella, 39048 Selva di Val Gardena (BZ). Versorgungsstellen: Rifugio Salei (auf der Südseite) – Adresse: Val Gardena, Passo Sella, 39048 Selva di Val Gardena (BZ), Italy. Hüttenöffnungszeiten: generell 9:00 – 19:00 im Sommer. Preise für warme Gerichte: €10–18.

Die Sella Ronda kann in beide Richtungen befahren werden (im Uhrzeigersinn – « orange » – oder gegen den Uhrzeigersinn – « verde »). Für Radfahrer hängt die Empfehlung vom Verkehrsaufkommen und dem persönlichen Niveau ab: Gegen den Uhrzeigersinn sind die Abfahrten oft flüssiger, im Uhrzeigersinn wirken die Auffahrten etwas gleichmäßiger. Die Ausschilderung ist deutlich, doch in der Hochsaison triffst du auf Radfahrer aller Leistungsklassen und viele Motorradfahrer. Die Tunnel entlang der Strecke sind manchmal dunkel und feucht: Front- und Rücklichter sind dringend zu empfehlen.

Praktische Hinweise: früh starten (6–7 Uhr), um Menschenmengen und Hitze zu entgehen; Energieriegel und Wasser mitnehmen: Pausen in Hütten bieten oft lokale Spezialitäten (Speck, Käse, Gulasch). Als Basis für Übernachtungen bieten sich Wolkenstein (Selva di Val Gardena) oder Canazei an – dort findest du Werkstätten für Fahrradreparatur und Transportservices. Bei Nebel oder Regen die Abfahrten deutlich verlangsamen: Kalkrückstände können die Fahrbahn rutschig machen.

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Passo Gardena (Grödnerjoch) – zwischen Stein und ladinischer Tradition

Der Passo Gardena, auch Grödnerjoch genannt (2.121 m), markiert den Übergang vom Grödnertal ins Gadertal. Dieser Pass ist reich an ladinischer Geschichte und Kultur; in den Dörfern ringsum wird die Sprache und Tradition noch lebendig gepflegt. Die Auffahrt von Wolkenstein (Selva di Val Gardena) ist kurz, aber kraftvoll; von Corvara aus östlich kommend dehnt sich die Strecke und verlangt gleichmäßigen Tritt. Almwiesen und Dolomitwände bilden ständig Fotostopps und laden zum Durchatmen ein.

Adresse: Passo Gardena, Strada Statale 243 (SS243), 39047 La Val (BZ), Italy. Parken & Service: Hotel Passo Gardena – Adresse: Passo Gardena, 39047 La Val (BZ), Italy. Rezeption/Öffnungszeiten Hütten & Hotels: meist 7:00 – 22:00. Preise für typische Hüttengerichte: €12–20. In den umliegenden Orten gibt es außerdem kleine Lebensmittelgeschäfte und Bäckereien (z. B. Bäckerei Brach in Selva di Val Gardena – Adresse: Via Plan de Gralba 10, 39048 Selva di Val Gardena).

Der kulturelle Aspekt macht den Passo Gardena einzigartig: Auf den Caféterrassen hört man noch ladinische Gespräche. Die Restaurants servieren Spezialitäten wie « turtres » (lokale Pfannkuchen) oder Polenta-Gerichte mit Almkäse. Für Radfahrer ist dies die Chance, körperliche Herausforderung und authentische Bergkultur zu verbinden. Die Ausblicke auf den Sassolungo und die Zinnen des Sella-Massivs sind besonders bei Sonnenauf- und -untergang fotogen.

Praktische Tipps: Straßen sind gelegentlich für Radrennen oder lokale Events gesperrt – vorher Infos einholen (vor allem im Sommer). Die Abfahrten sind stellenweise technisch: Bremsen überprüfen und auf Schotter achten. Bei Reparaturbedarf gibt es mehrere Fahrradwerkstätten in Wolkenstein (z. B. Bicycle Station Selva – Via Plan, 39048 Selva di Val Gardena). Für eine gemütliche Einkehr nach der Auffahrt lohnt sich das Rifugio Jimmy (in der Nähe des Passo Gardena) – große Portionen und ein starker Kaffee.

Passo Giau – einer der wildesten und meistfotografierten Pässe

Der Passo Giau (2.236 m) ist berühmt für seine spektakulären Aussichten und die serpentinige Straße, die an steilen Hängen entlangführt. Zwischen Cortina d’Ampezzo und Colle Santa Lucia gelegen, taucht er häufig in Giro-d’Italia-Etappen auf und gehört zu den Lieblingsmotiven von Bergfotografen. Die Auffahrt von Colle Santa Lucia aus ist anspruchsvoll, mit steilen Abschnitten und Straßen, die über Klippen führen; die Ankunft auf dem Hochplateau eröffnet jedoch einen 360°-Blick auf Tofane, Cristallo und Antelao.

Startpunkt: Passo Giau, SP638, 32020 Colle Santa Lucia (BL), Italy. Parken & Service: Rifugio Passo Giau – Adresse: Passo Giau, 32020 Colle Santa Lucia (BL), Italy. Öffnungszeiten Hütte: typischerweise 8:00 – 18:00 (Hauptsaison). Essen: €12–18 für ein warmes Gericht. Die Hütte bietet mitunter einfache Übernachtungen (Zimmerlager) zu variierenden Preisen, ungefähr €30–€60 pro Nacht je nach Saison und Ausstattung.

Die Strecke wechselt zwischen moderat geneigten langen Abschnitten und noch steileren Rampen. In den letzten Kilometern vor dem Pass frischt oft eine alpine Brise auf, und das Wetter kann dramatische Szenen mit tiefen Wolken und kontrastreichem Licht schaffen. Fotografisch ist die Strecke bei Sonnenaufgang ideal, da seitliches Licht die Gesteinsschichten betont. Achtung: Auf den Almwiesen rund um den Pass können Tiere die Straße kreuzen – verlangsame dein Tempo und respektiere das Vieh.

Praktische Hinweise: Die Abfahrten Richtung Cortina haben oft schnelle, eingeschränkte Kurven; fahre defensiv und kündige Manöver an. Radfahrer sollten besonders auf Liefer- und Landwirtschaftsfahrzeuge achten, besonders frühmorgens. Für Reparaturen bietet Cortina d’Ampezzo (Corso Italia 1, 32043 Cortina d’Ampezzo BL) mehrere spezialisierte Werkstätten und Ersatzteilhändler.

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Weite Dolomiten-Panorame mit schroffen Gipfeln und gewundener Straße.

Marmolada und Passo Falzarego – Gletscher, Geschichte und legendäre Auffahrten

Die Marmolada, die « Königin der Dolomiten », ist das höchste Massiv der Kette und erreicht 3.343 m. Rund um Marmolada und den Passo Falzarego verbinden sich harte Auffahrten, Seilbahnen und historische Stätten der Ersten Weltkriegsschauplätze. Die Seilbahn von Malga Ciapela zur Station Punta Rocca ermöglicht den Zugang zur Gletscherzunge und zum Museo della Grande Guerra auf dem Berg.

Seilbahn Marmolada / Malga Ciapela: Funivia Marmolada – Indirizzo: Località Malga Ciapela, 32020 Rocca Pietore (BL), Italy. Seilbahn-Öffnungszeiten (Sommersaison): meist 8:30 – 17:00. Richtpreise: €35–45 Hin- und Rückfahrt pro Erwachsenem; Museumsbesuch ist je nach Ticket oft eingeschlossen. Museo della Grande Guerra (Marmolada) Adresse: Punta Rocca, 32020 Rocca Pietore (BL), Italy. Museumsöffnungszeiten: variabel, häufig 9:00 – 16:30 im Sommer. Eintritt Museum: €8–12.

Der Passo Falzarego (2.105 m) liegt nicht weit von Cortina d’Ampezzo und ist ein Tor zu historischen Tälern und Wegen des Ersten Weltkriegs. Die Auffahrt mit dem Rad von Agordo oder Cortina weist teils steile Rampen und in den Fels gehauene Tunnel auf. In Falzarego startet eine Seilbahn zum Lagazuoi, einem wichtigen Aussichtspunkt mit rekonstruierten Schützengräben und Stollensystemen.

Adresse Passo Falzarego / Lagazuoi Seilbahn: Funivia Passo Falzarego – Indirizzo: Passo Falzarego, 32043 Cortina d’Ampezzo (BL), Italy. Öffnungszeiten: häufig 9:00 – 17:00. Richtpreis Seilbahn Lagazuoi: etwa €25 Hin- und Rückfahrt. Museum und historische Pfade können getrennt oder in Kombitickets enthalten sein.

Praktische Tipps: Marmolada und Lagazuoi sind historische, aber auch sehr exponierte Orte: Sonnenschutz ist wichtig wegen starker Reflexion auf Fels und eventuell noch vorhandenem Schnee. Die Zufahrtsstraßen zu den Seilbahnen sind im Sommer stark vom Tourismus geprägt – früh losfahren empfiehlt sich. Für einen längeren Aufenthalt buchst du am besten eine Nacht in Malga Ciapela (z. B. Hotel Villa Gemmy, Via Ombretta 1, 32020 Malga Ciapela) oder in Cortina d’Ampezzo (Corso Italia 67, 32043 Cortina), um Services und Werkstätten in Anspruch zu nehmen.

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Sessellift vor schneebedeckten Dolomiten-Gipfeln und karger Gerölllandschaft.

Allgemeine Praxistipps für Pässe in den Dolomiten

Ausrüstung: nimm zwei Ersatzschläuche, ein Multitool, eine Luftpumpe und ein Pannenset mit. Lange Abfahrten können die Bremsen stark beanspruchen – kontrolliere Bremsbeläge und Scheiben vor jeder Auffahrt. Ein GPS oder eine Offline-Karten-App (Komoot, Strava, Maps.me) ist hilfreich: manche Abschnitte führen durch Gebiete mit eingeschränktem Netzempfang.

Beste Reisezeit: Die Hauptsaison reicht von Juni bis September; um Menschenmassen zu vermeiden, sind Ende Mai oder Anfang Oktober oft gute Alternativen – stets das Wetter prüfen. Empfohlene Startzeiten: zwischen 6 und 8 Uhr losfahren, dann sind die Straßen ruhiger und das Licht weicher. Bei schlechter Witterung die Pläne zurückschrauben: die Sicht in den Bergen kann schnell stark abnehmen.

Sicherheit & lokaler Respekt: beachte Geschwindigkeitsbegrenzungen und Beschilderung; Alpenstraßen sind oft schmal. Sei rücksichtsvoll gegenüber Autos und Bussen: kündige Überholmanöver an. Bargeld in Euro dabei zu haben empfiehlt sich: manche Hütten und kleinen Läden akzeptieren keine Karten. Füttere das Vieh nicht und hinterlasse keinen Müll – die Dolomiten sind geschützt, und Umweltschutz ist essenziell, um diese Landschaften zu bewahren.

Fazit

Die Pässe der Dolomiten sind eine einzigartige Mischung aus sportlicher Herausforderung, kultureller Einbettung und natürlicher Schönheit. Vom luftigen Balkon des Passo Pordoi über den klassischen Sella Ronda mit dem Passo Sella, den ladinischen Charme des Passo Gardena, die wilde Schönheit des Passo Giau bis zur majestätischen Marmolada und dem Passo Falzarego – jede Auffahrt erzählt ihre eigene Geschichte. Diese Straßen fordern zur Entdeckung auf: familiäre Hütten, regionale Spezialitäten, historische Überreste und atemberaubende Aussichten. Radfahren hier heißt nicht nur auf- und abzufahren, sondern jeden Pass als Kapitel einer alpinen Erzählung zu erleben, geprägt von Stein, Licht und Wind.

Plane deine Tour gut: prüfe Seilbahn- und Hüttenöffnungszeiten sowie Preise, passe die Route deinem Können und der Wetterlage an und respektiere lokale Gemeinschaften und Naturschutzregeln. Die Dolomiten bieten Erlebnisse für jedes Niveau – von Tagestouren bis zu legendären Rundfahrten – verlangen aber Vorbereitung und Respekt vor der Bergwelt. Nimm dir Zeit für Pausen: ein Kaffee auf der Terrasse, ein Stück Speck, ein Gespräch mit einer Hüttenwirtin und die stillen Momente, wenn sich die Weite vor dir öffnet. Solche Augenblicke bleiben länger im Gedächtnis als jede Höhenangabe.

Gute Fahrt, fahr vorsichtig und genieße jeden Pass – die Dolomiten verwandeln jeden Pedaltritt in eine unvergessliche Erinnerung.

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